Frühling

Fit und aktiv in den Frühling

 

Wenn Sonne und ihre Wärme locken, zieht es uns wieder raus in die Natur. Leider sind wir oft durch die Wintermonate gar nicht an Bewegung gewöhnt, fühlen uns müde und abgeschlagen. Die enorme Grippewelle im vergangenen Winter hat viele flachgelegt und es ist darum wichtig, ganz langsam wieder auf Touren zu kommen. Doch das reicht nicht als Ausrede - dagegen kann man etwas tun!

 

Lahm nach dem langen Winter

Dass wir uns so schlapp und untrainiert fühlen, hat mehrere Gründe:

·       Lichtmangel in den Wintermonaten und damit verbunden eine geringere UV-Strahlung wirken sich auf die Psyche und die körperliche Leistungsfähigkeit negativ aus. Werden die Tage werden wieder länger, kommt zusätzlich der Tag-Nacht-Rhythmus durcheinander, v. a. wenn dann auch noch die abrupte Umstellung von Winter- auf Sommerzeit stattfindet.

·       Einseitige Ernährung und häufige Infekte in den Wintermonaten bringen unser Immunsystem durcheinander. Zusätzlich können sich Defizite in der Vitamin-, Mineralstoff- oder Spurenelementversorgung eingestellt haben.

·       Der Temperaturwechsel und die Umstellung auf die wärmere, hellere Jahreszeit kann zu Kopfschmerzen, Schwindel oder Kreislaufbeschwerdenführen.



Flott durchstarten in den Frühling

Hier einige Tipps, wie Sie trotzdem gut in die kommende Jahreszeit starten können:

·       Gehen Sie viel an die frische Luft und in die Natur. Bewegung vertreibt die Müdigkeit, gibt neuen Schwung und Freude am Leben.

·       Stellen Sie Ihre Ernährung auf viel frisches Obst, Gemüse und Vollkornprodukte um.

·       Trinken Sie viel! Schon bei einer leichten Wanderung kann der Körper einen Liter Flüssigkeit verlieren. Zur Aufrechterhaltung der Stoffwechselvorgänge sowie zum Abtransport von Abbauprodukten ist eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr unbedingt erforderlich.

·       Mit der Flüssigkeit gehen dem Körper auch Mineralstoffe verloren. Bei einem Liter Schweiß sind das ungefähr 35 mg Magnesium und 300 mg Kalium. Um den Verlust wieder auszugleichen, empfehlen sich als kalorienfreie Alternative Mineralstofftabletten aus Ihrer Apotheke.

·       Die Zufuhr von Vitaminen, vor allem der Vitamine E, C und Betacaroten gleicht vorhandene Defizite aus und fängt freie Radikale, die das Gewebe schädigen können, ab.

 

Interessantes über Ernährung

 

Jungerhaltende Nahrung

Mäßig wirksame Nahrung
Aprikose, Macadamia-Nüsse, Karotte, Sellerie, Eier (bis zu 4 pro Woche), Natur-joghurt, Vollkornbrot, Vollkornnudeln, Wildreis, dunkle Schokolade, Chili, Knob-lauchzehe, Magerquark, Hüttenkäse, Honig, Vollreismalz, Birnendicksaft, Apfel-dicksaft

Nahrung, die Alterungsprozesse deutlich bremst
Apfel, Grapefruit, Papaya, Trockenobst, Walnüsse, Avocado, Bohnen, Kohlrabi, Lauch, Linsen, Mangold, Paprika, Rosenkohl, Sauerkraut, Steinpilze, Tomaten, Geflügel, Kalbfleisch, Steak, Haferflocken, Zwiebel, Wasser, Azukibohnen, Mungbohnen

Jungmacher! Hochwirksame Regenerationsleistung
Sojabohnen, Hering, Lachs, grüner Tee, Tofu

Altmachende Nahrung


Nahrung, die Reparaturprozesse bremst
Honigmelone, Dosenobst, Cornflakes, Weißbrot, Knödel, weißer Reis, Fisch-stäbchen, Frikadelle, Margarine, Popcorn, Käse

Nahrung, die Alterungsprozesse begünstigt
Gebäck, Kartoffelpüree, Kroketten, Nudeln, Fleischwurst, Tütensuppe

Nahrung, die Alterungsprozesse enorm beschleunigt
Bratkartoffeln, Pizza, Pommes frites, Brat-, Currywurst, Schnitzel, Würstchen, Zucker, Marmelade, Nougatcreme, Eiscreme, Bonbons, Milchschnitte, Schokoriegel, Chips, Fertiggerichte, Alkohol, Cola, Fanta, Sprite, Fruchtnektar

Nicht aufgeführte Nahrung ist eher „neutral“ einzustufen.

 

 

Die Heilkraft der Nahrung

Die Heilkraft der Nahrung


 

Bewusstes Essen hält uns nicht nur fit, es wirkt auch wie Medizin und lindert viele Beschwerden.
Wirklich gesund essen - das ist schwer. Denken viele. Irrtum! Man muss einfach zu den richtigen Lebensmitteln greifen. Tut man das, können unsere Mahlzeiten sogar Krankheiten vorbeugen, lindern und heilen. Schon in der Antike waren sich die Menschen dessen bewusst: "Die rechte Ernährung und Lebensweise vermag Großes; bei allen Kranken, dass sie gesund werden, bei den Gesunden, dass ihre Gesundheit erhalten bleibt."
Dieser Gedanke von Hippokrates, dem Begründer der wissenschaftlichen Heilkunde, hat auch heute nichts von seiner Gültigkeit verloren. Wer das Rezept für ein vitales Leben wissen will, muss vor allem die richtigen Zutaten kennen. Unverzichtbar dabei: Omega-3-Fettsäuren aus Samen, Nüssen und Meeresfisch. Aber auch pflanzliche Vitalstoffe aus Gemüse und Obst.

Je bunter, desto besser
Nach neuen Forschungserkenntnissen gilt außerdem: Im Wettstreit um die gesündesten Obst- und Gemüsearten gibt es weder Sieger noch Verlierer. Denn unser Körper liebt die bunte Vielfalt. In Tomaten steckt etwa viel rotes Lycopin, das die Zellen schützt und gegen Krebs wirkt. In Blaubeeren finden sich blauviolette Anthocyane. Sie schützen die Sehkraft, helfen bei Durchblutungsstörungen. Zu den folgenden Nahrungsmitteln bekommen wir einen guten Überblick, welche weiteren Lebensmittel wertvoll und wichtig sind.
 


 

Das Obst



 

Äpfel: Vitamin C, Pektin und der Pflanzenfarbstoff Quercetin (vor allem in Jonagold) können das Krebszellenwachstum im Dickdarm unterbinden. Äpfel lindern Arthritis, Rheuma und Gicht, weil sie die Ausscheidung von Stoffwechselgiften fördern.



Aprikosen: Ihr hoher Anteil an Betacarotin ist gut bei Infektionen der Atemwege. Eine Studie ergab; die Retinsäure verhindert das Wachstum von Leukämiezellen. Ideal wären drei Stück täglich.

Bananen: Ballaststoffe wie Kalium und Magnesium kurieren den Darm. Süße, reife Früchte lindern Durchfall, harte wirken gegen Verstopfung. Ein oder zwei reife Bananen täglich erhöhen die Produktion des stimmungshebenden Serotonins.



Birnen: Hoher Wasseranteil! Das schleust entgiftende Vitamine (A,B,C,E) in den Darm. Gut bei Nieren- und Blasenproblemen.



Blaubeeren: Kleine Mengen, roh oder gekocht, helfen bei Durchblutungsstörungen. Studien zufolge verbessern ihre Flavonoide die Sehkraft. 



Cranberrys: Ihr Vitamin C lindert Infektionen der Harnwege. Im Akutfall helfen 170g Beeren oder bis zu 500ml Saft.



Erdbeeren: Reich an Vitamin C. Traditionell als Harntreibendes Mittel bei Rheuma empfohlen.



Feigen: Die getrockneten oder frischen Früchte liefern viel Eisen, Kalium und Kalzium, können so den Blutdruck und den Cholesterinspiegel senken.



Himbeeren: Vitamin A hilft bei Nachtblindheit. Vitamin C und Rutin stoppen Zahnfleisch- und Nasenbluten. Täglich 50 - 100g frisch oder als Saft.



Johannisbeeren: Flavonoide (Pflanzenfarbstoffe) wirken entzündungshemmend bei Halsschmerzen. Die Gamma-Linolensäure in den Kernen hilft bei Rheuma und Hautleiden, wie Schuppenflechte. Nach Belieben als Saft, roh oder gekocht.



Kirschen: 15 - 25 Kirschen pro Tag helfen durch Anthocyane, den Harnsäurespiegel zu senken und Gicht zu lindern.



Melone: Vor allem Zuckermelonen (53 Kilokalorien pro 100g) enthalten Carotinoide. 100g pro Tag sind gut bei Venenleiden oder bei Hämorrhoiden.



Nektarinen: Niacin in Verbindung mit Magnesium, Selen und Zink löst Angstgefühle, mildert Stress.



Oliven: Schon ein paar Oliven regen durch ihre Fettsäuren die Protaglandine-Bildung an. Das wirkt lindernd auf Entzündungen, Kopf- und Nervenschmerzen.

Papaya: Spezielle Enzyme dieser Beerenfrucht spalten Nahrungseiweiß und helfen bei Hautleiden und Allergien. Ab und zu ein Stück als Beilage oder Dessert genießen!


Pflaumen: Anthocyane in der Schale machen frie Radikale unschädlich, helfen bei Krebs.



Weintrauben: Das Kauen der Nährstoffbomen hat sich bewährt bei Zahnfleischentzündung. Als Saft oder Saftfastenkur ebenfalls gut gegen Gelenkleiden. Roter Traubensaft ist wertvoller als ein Multivitamindrink; eine Studie bewies, dass er 60 Prozent besser vor freien Radikalen schützt.



Zitrusfrüchte: Egal ob Grapefruit, Orange, Limone oder Zitrone; schon kleine Mengen senken das "schlechte" LDL-Cholesterin im Blut.



 

Das Gemüse



 

Artischocken: Das Bittergemüse fördert die Gallensaftproduktion, kann Leber- und Gallenprobleme lindern. Der Inhaltsstoff Inulin lässt den Blutzuckerspiegel nicht ansteigen. Nach Belieben genossen, sind sie ein natürliches Diabetes-Medikament.



Broccoli: Sein Antioxidans Sulforaphan wirkt entzündungshemmend, reinigt die Blutgefäße. Gut für Herz-Kreislauf-Kranke! Ideal wären drei Mahlzeiten pro Woche.



Champignons: Reich an Kalium, Niacin und Folsäure. Als Beilage besonder gut gegen Osteoporose. Zuchtchampignons sind auch roh ein Genuss. Vor allem steckt dann die meiste Folsäure drin.



Chicorée: Seine Bitterstoffe regen den Gallenfluss an und unterstützen wirksam die Leber.



Feldsalat: Viel Vitamin C hilft bei der Abwehr von Infekten. Ätherische Baldrianöle beruhigen den gereizten Magen.



Grünkohl: Die Vitamine A, C und E helfen bei Gefäßerkrankungen, Krebs, Arthritis und vorzeitigen Alterserscheinungen. Nach Belieben genießen.



Kartoffel: Täglich eine gute Quelle für Vitamin C und Kalium. Das stärkt das Herz-Kreislauf-System. Roher Kartoffelsaft (mit Honig) wird gegen Magengeschwüre eingesetzt.



Kohl: Eine Portion pro Woche, roh oder gekocht, senkt dank Antioxidantien, Vitaminen und Mineralstoffen das Krebsrisiko und fördert bei Geschwüren im Verdauungstrakt den Heilungsprozess.



Kopfsalat: Hervorragender Eisen- und Folat-Spender bei Blutarmut, Erschöfpung. Am besten täglich. Der Gehalt an Carotinoiden und Vitamin C ist in den äußeren Blättern 50-mal höher als in den Salatherzen!

Kürbis: Betacarotin senkt den Blutfettspiegel und entlastet die Bauchspeicheldrüse. Jeden zweiten Tag, frisch oder eingelegt.



Lauch: Natürliche Waffe gegen schädliche Keime und Pilze in Magen und Darm. Hilft bei Venenleiden und Krampfadern. Nach Belieben.



Meerrettich: Er enthält Senföle, die stark hustenlösend wirken. Warmen Gerichten bitte erst nach dem Kochen zufügen. 



Rüebli: In einer Studie aßen Risikopatienten drei Wochen lang täglich 200g rohe Karotten - und konnten dadurch ihren Cholesterinspiegel um 11 Prozent senken.



Peperoni: Rote Peperoni enthält hoch konzentrierte Antioxidantien und Vitamin C. Roh oder gedünstet bei Stress und Erkältungen.



Rettich: Altes Hausmittel gegen Erkältung. Wirkt schleimlösend, entzündungshemmend in Nebenhöhlen und Rachen. Zwei- bis dreimal pro Woche als Rohkost verzehrt, hilft er auch gegen Blährungen.



Randen: Als Saft oder Beilage gut gegen Antriebsschwäche. Wird darüber hinaus zur Krebsbehandlung angewendet.



Sauerkraut: Seine Milchsäure regeneriert den Darm und senkt den Cholesterinspiegel. Der Kalziumgehalt und B6 unterstützen die Wundheilung.



Sellerie: Gilt als eines der zehn wirkungsvollsten Lebensmittel gegen Krebs. Roh geraspelt mehrmals wöchentlich.



Shitakepilze: Lieferanten von B-Vitaminen und Vitamin D für die Knochen. Das im Asiapilz enthaltene Polysaccharid Lentinan soll Tumorwachstum bremsen, Viren und Bakterien hemmen. Nach Belieben verzehren. 



Spargel: Der Folsäure-Spender hilft bei Übelkeit und Sodbrennen. Stimuliert die Harnproduktion bei Ödemen. Nach Belieben.



Spinat: Der ganze Körper profitiert von bis zu zwei Mahlzeiten (roh/gekocht) wöchentlich. Besonders bei Alters-Makuladegeneration sehr wirksam.



Staudensellerie: Der hohe Kaliumgehalt und die harntreibenden Substanzen senken den Blutdruck. Empfohlen werden vier Stangen täglich.



Süßkartoffel: Reiche Vitamin E-Quelle, die das Herz unterstützt, den Blutdruck reguliert. Jeden zweiten Tag eine Portion.



Tomaten: Das Carotinoid Lycopin schützt die Zellen, wirkt gegen Krebs. Nach Belieben.



Zwiebeln: Frisch geschnittene Zwiebeln lindern Asthma. Eine halbe Zwiebel täglich (roh/gekocht) senkt Blutdruck und Cholesterinspiegel.

 

Die Heilkraft der Nahrung

Teil 2

 

Der Fisch

 

Garnelen: Eiweißreich, mit viel Jod für die Scilddrüse, Selen und Kalzium. Sie wirken entzündungshemmend, helfen bei Appetitlosigkeit. (Greenpeace enpfhiehlt Garnelen aus dem Nordost-Atlantik)

 

Heilbutt: Vitamin D sorgt für solide Knochendichte. Nur nachhaltig gefangenen Fisch mit MSC-Siegel verwenden.

 

Hering: Sein hoher Gehalt an Omega-3-Fettsäuren und deren entzündungshemmende Wirkung helfen laut Studien bei rheumatoider Arthritis. Generell gilt; mindestens zwei Fischmahlzeiten wöchentlich sollten sein - dann vermindern sie auch das Krebsrisiko.

 

Markrele: Reduziert laut einer Studie erhöhte Blutdruck- und Cholesterinwerte sowie Auslöser für Herzinfarkt und Schlaganfall bereits durch drei Makrelengerichte wöchentlich. Die Fettsäuren der Makrele sind gut fürs Gehirn.

 

Das Fleisch

 

Huhn: Viele B-Vitamine verbessern den Energiehaushalt, Zink und Eisen stärken das Immunsystem, helfen gegen Erkältung und grippale Infekte. Ein Teller Hühnersuppe gibt Kraft, ist gut gegen Arthrose. Geflügelfleisch mit Haut braten, aber ohne Haut servieren.

 

Lamm: Schon 100g Fleisch, etwas aus der Keule, decken den Tagesbedarf an Vitamin B12, haben aber nur wenig Fett. Gut gegen Übergewicht!

 

Leber: Eine durchschnittliche Portion liefert die fünffache Menge der Vitamin-A-Tagesdosis. Empfohlen bei starker Erschöpfung, Stress und auch Demenz. Ältere Menschen sollten öfter Leber essen. Sie stärkt das Gedächtnis, ist nährstoffreich und arm an Kalorien.

 

Rind: Eisen- und Zinkspender, hochwirksam bei Blutarmut und zur Steigerung der Abwehrkraft.

 

Strauß: Viel Eisen, wenig Fett. Soll den Cholesterinspiegel im Blut senken. Straußenfleisch hat wenig Fet und kaum Cholesterin.

 

Das Getreide & Co

 

Bohnen: Nukleinsäuren und Eiweiß reparieren Körperzellen. Grüne Bohnen helfen bei Leberkrankheiten, braune und schwarze bei Nieren- und Blasenleiden. Verzehr nach Belieben.

 

Hafer: Reine Nervennahrung durch viel Magnesium, B-Vitamine. Hafer hält den Blutzuckerspiegel konstant. Ideal bis 50 Gramm täglich roh oder gekocht.

 

Hirse: Die Kombi aus Eisen, Kieselsäure, Magnesium und V-Vitaminen hilft bei Arteriosklerose, Hautleiden, Müdigkeit und akuten Kopfschmerzen. Hirse sollte mit Schale gegessen werden. Dort lagern die meisten Nährstoffe.

 

Linsen: Sie regulieren den Blutzuckerspiegel, helfen so gegen Leistungsschwäche. Außerdem stimulieren sie die Hormonproduktion, aktivieren die Libido. Verzehr nach Belieben.

 

Mais: Lutein und Zeaxanthin stärken die Augennetzhaut. Thiamin und Mangan vitalisieren die Konzentrationsfähigkeit. Roh oder aus der Dose bleibt er immer kerngesund und glutenfrei. Mais ist gut für Allergiker.

 

Naturreis: Das stärkehaltige Nahrungsmittel lindert Verstopfung. Als Reissuppe mit Salz bewährt gegen Durchfall. Gekochter Reis hält sich zwei Tage im Kühlschrank. Verzehr nach Belieben.

 

Roggenbrot: Roggen ist reich an Phytinsäure, sie verhindert das Wachstum von Krebszellen. Lignane (sekundäre Pflanzenstoffe) beugen Brustkrebs vor. Am besten täglich verzehren.

 

Weizen: Reich an Selen und Phytoöstrogenen, lindert er Probleme in der Menopause.

 

Die Milchprodukte & Eier

 

Butter: Kalorienhaltig, aber dank Vitamin A, D und E gesund und gut für die Gelenke bei Arteriosklerose. Sparsam und Statt Margarine verwenden. 100g Butter haben etwas 740 Kalorien.

 

Eier: Sie liefern Proteine, Zink, B-Vitamine und andere Nährstoffe. Ihr Eiweiß kann vom Körper zu 100 Prozent verwertet werden. 3 - 5 Eier wöchentlich stärken Knochen und Gelenke. Versinken Eier in einem Glass mit Wasser sind sie frisch.

 

Joghurt: Milchsäurebakterien sorgen für eine gesunde Darmflora. Sie können sogar beginnende Infektionen stoppen.

 

Käse: Er enthält nicht nur Milchsäurebakterien für die Tumorabwehr, sondern auch Kalzium, das die Darmschleimhaut regeneriert. Käse wirkt gegen Karies! Nach dem Verzehr werden Inhaltsstffe herausgelöst und in den Zahnschmelz eingebaut.

 

Kefir: Ein 500g-Becher deckt die tägliche Kalzium-Zufuhr. Kefir senkt den Blutdruck, hilft bei Osteoporose.

 

Milch: Sie liefert wertvolles Kalzium und Eiweiß. Besonders gut für die Abwehrkräfte der Leber. Wird Milch vor dem Schlafen getrunken animiert sie die Gallenblase, sich zu entleeren. So können sich nachts nicht so schnell Gallensteine bilden.

 

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Zimt und Honig



Man kann wohl wetten, dass die Arzneimittelfirmen es nicht so gerne sehen, wenn dies hier die Runde macht. Die Fakten hinsichtlich Honig und Zimt: Man hat herausgefunden, dass eine Mixtur aus Honig und Zimt die meisten Krankheiten kuriert. Honig wird in den meisten Ländern der Welt produziert. Heutige Wissenschaftler akzeptieren bereits die Tatsache, dass Honig ein sehr wirksames Abwehrmittel gegen alle möglichen Krankheiten ist. Honig kann bei entsprechenden Krankheiten ohne irgendwelche Nebenwirkungen genutzt werden.

Die heutige Wissenschaft stellt fest, dass Honig, obwohl er süß ist, wenn er in der richtigen Dosis als Medizin genutzt wird, er auch Diabetikern nicht schadet. Das "Weekly World News"- Magazin in Kanada, das sich diesem Thema bereits am 17. Januar 1995 widmete, stellte folgende Liste der Krankheiten zusammen, die durch Honig und Zimt behandelt bzw. geheilt werden können, wie durch westliche Wissenschaftler erforscht wurde:

HERZ-KRANKHEITEN:
Eine Paste aus Honig und Zimtpuder, hergestellt und aufs Brot gestrichen (anstelle von Gelee oder Marmelade), jeden Morgen zum Frühstück zu sich nehmen. Es reduziert das Cholesterin in den Arterien und bewahrt den Patienten vor Herz-Attacken. Auch Leute, die bereits eine Herz-Attacke hinter sich haben: wenn sie diesen Vorgang täglich wiederholen, sind sie meilenweit von der nächsten Herz-Attacke entfernt. Regelmäßige Anwendung befreit von Atemnot und kräftigt den Herzschlag. Pflegeheime in Amerika und Kanada haben Patienten erfolgreich behandelt; ihre Beobachtung war ja, dass mit zunehmendem Alter die Arterien und Venen ihre Flexibilität verlieren und; Honig und Zimt revitalisieren Arterien und Venen.

ARTHRITIS:
Arthritis-Patienten sollten täglich, morgens und abends, eine Tasse heißes Wasser mit zwei Löffeln Honig und einem kleinen Teelöffel Zimtpuder zu sich nehmen. Wenn dies regelmäßig eingenommen wird, kann sogar chronische Arthritis kuriert werden. In einer jüngsten Studie, durchgeführt and der Universität in Kopenhagen, wurde herausgefunden, dass, wenn die Ärzte ihre Patienten mit einer Mixtur aus einem Esslöffel Honig und einem halben Teelöffel Zimtpuder vor dem Frühstück behandelten, unter 200 Patienten, die so behandelt wurden, innerhalb einer Woche praktisch 73 Patienten völlig von ihren Schmerzen befreit waren, und innerhalb eines Monats fast alle Patienten, die vorher aufgrund ihrer Arthritis nicht gehen oder sich nicht bewegen konnten, begannen, schmerzfrei zu gehen.

BLASEN-ENTZÜNDUNG:
Zwei Esslöffel Zimtpuder und ein Teelöffel Honig in ein Glas mit lauwarmem Wasser geben und das Ganze austrinken. Es zerstört die Krankheitserreger in der Blase.

ZAHNSCHMERZEN:
Eine Paste aus einem Teelöffel Zimtpuder und fünf Teelöffeln Honig anrühren und auf den schmerzenden Zahn auftragen. Dies dreimal am Tag anwenden, bis der Zahn nicht mehr schmerzt.

CHOLESTERIN:

Zwei Esslöffel Honig und drei Teelöffel Zimtpuder in 16 Unzen* Teewasser gemischt und einem Cholesterin-Patienten verabreicht, ergab, dass der Anteil an Cholesterin im Blut innerhalb von zwei Stunden um 10 Prozent reduziert wird. Wie bereits im Falle der Arthritis-Patienten erwähnt: wenn dies dreimal täglich angewendet wird, ist jeder chronische Cholesterin-Befund damit kuriert. Laut Informationen aus dem oben erwähnten Journal, kann schon Honig allein, zusammen mit den täglichen Mahlzeiten eingenommen, von Cholesterin verursachte Beschwerden erleichtern. – Übrigens: Wer bisher übliche Medikamente gegen seinen Cholesterin-Befund eingenommen hat: STOPP! Alle diese Produkte enthalten STATIN, das die Muskeln schwächt … einschließlich des HERZ- Muskels, und keines davon hat Herz-Attacken oder Schlaganfälle verhindert !!!!

ERKÄLTUNGEN:
Wer unter normaler oder schwerer Erkältung leidet, sollte einen Esslöffel lauwarmen Honig mit 1/4 Löffel Zimtpulver über drei Tage zu sich nehmen. Diese Maßnahme wird in den meisten Fällen chronischen Husten und Erkältung kurieren und die Nasennebenhöhlen klären.

MAGENVERSTIMMUNG:

Honig mit Zimtpuder eingenommen, kuriert Magenschmerzen und beseitigt Magengeschwüre an ihrer Wurzel.

BLÄHUNGEN:
Laut Studien aus Indien und Japan hat sich gezeigt, dass der Magen durch diese Behandlung zugleich von Blähungen befreit wird.

DAS IMMUNSYSTEM:
Der tägliche Gebrauch von Honig mit Zimt stärkt das Immunsystem und schützt den Körper vor Bakterien und Viren-Attacken. Wissenschaftler haben herausgefunden, dass Honig verschiedenartige Vitamine sowie Eisen in großen Mengen enthält. Der konstante Gebrauch von Honig stärkt die weißen Blutköperchen in ihrer Abwehr gegen bakteriell oder durch Viren verursachte Krankheiten.

UNVERDAULICHKEIT:
Zimtpuder auf zwei Esslöffel Honig vor der Mahlzeit eingenommen, setzt die Säurebildung herab und hilft bei der Verdauung auch schwerster Mahlzeiten.

GRIPPE:
Ein Wissenschaftler in Spanien wies nach, dass Honig einen natürlichen Bestandteil enthält, der die Grippe-Erreger abtötet und den Patienten dadurch vor der Grippe bewahrt.

LANGLEBIGKEIT:
Aus Honig und Zimtpuder zubereiteter "Tee", regelmäßig verwendet, hemmt die verheerenden Auswirkungen des Alterns. Zubereitung: Vier Löffel Honig, ein Löffel Zimtpuder und drei Tassen Wasser zusammen zum Sieden bringen. Eine 1/4 Tasse davon drei bis viermal am Tag trinken. Das hält die Haut frisch und geschmeidig und hemmt den Alterungsprozess. Und die Lebensspanne verlängert sich, sodass auch ein 100 Jahre alter Mensch seine Arbeiten im Haus wie ein 20-jähriger machen kann.

PUSTELN:
Drei Esslöffel Honig und ein Teelöffel Zimtpuder zur Paste verrühren. Diese Paste vorm Schlafengehen auf die Pusteln auftragen und am nächsten Morgen mit warmem Wasser abwaschen. Wenn man dies zwei Wochen lang täglich durchführt, beseitigt dies die Pusteln bis an ihre Wurzeln.

HAUT-INFEKTIONEN:

Honig und Zimtpuder zu gleichen Anteilen auf die betroffenen Stellen aufgetragen, kuriert Ekzeme, Flechten und alle Arten von Haut-Infektionen.

GEWICHTS-REDUZIERUNG:
Honig mit Zimtpuder, in einer Tasse Wasser zum Sieden gebracht, täglich morgens eine halbe Stunde vor dem Frühstück auf nüchternen Magen sowie abends vor dem Schlafengehen trinken:. Bei regelmäßiger Durchführung reduziert dies das Körpergewicht auch bei den fettleibigsten Personen. Diese regelmäßige Anwendung verhindert zudem die Ansammlung von Fett im Körper, sogar dann, wenn die betreffende Person kalorienreich isst.

KREBS:

Jüngste Forschungen in Japan und Australien haben gezeigt, dass Magen- und Knochen-Krebs im fortgeschrittenen Stadium erfolgreich kuriert werden konnten. Patienten, die unter dieser Variante der Krankheit litten, sollten einen Monat lang täglich dreimal einen Esslöffel Honig mit einem Teelöffel Zimtpuder zu sich nehmen.

ERMÜDUNG:
Jüngste Studien haben gezeigt, dass der Zuckergehalt im Honig eher hilfreicher als schädlich für die Lebenskraft des Körpers ist. Senioren, die Honig und Zimtpuder zu gleichen Teilen zu sich nehmen, sind munterer und flexibler. Dr. Milton, der diese Studie durchgeführt hat, sagt, dass die Einnahme eines halben Esslöffels Honig in einem Glas Wasser mit einer Prise Zimtpulver, täglich nach dem Zähneputzen sowie nachmittags gegen 15:00 Uhr – wenn die Vitalität des Körpers zu schwinden beginnt – , dies die Vitalität des Körpers innerhalb einer Woche wieder steigert.

SCHLECHTER ATEM:
Es gibt Leute in Amerika, für die es morgens das Erste ist, einen Teelöffel voll Honig mit Zimtpuder in heißes Wasser zu mischen und damit zu gurgeln. Auf diese Weise bleibt ihr Atem den ganzen Tag lang frisch.

NACHLASSENDE HÖRFÄHIGKEIT:

Täglich morgens und abends Honig und Zimtpuder zu gleichen Teilen eingenommen, stellt die Hörfähigkeit wieder her. (Das erinnert an die Kindheit: Es gab damals Toast mit Butter und Zimt drübergestreut!)

 

 

Gedächtnistraining

Wem ist es nicht schon so passiert, dass in einem Augenblick man etwas holen wollte, und im nächsten Moment war der 'Auftrag' wie aus dem Gedächtnis radiert. Oder während eines Gesprächs sucht man nach einem bestimmten Wort, das einem nicht mehr einfällt. Wobei dies, glaube ich, einfache Symptome von Konzentrationsschwächen sind.
Aber wie verhält es sich wenn man vergißt, dass man auf dem Herd einen Topf stehen hat, der munter vor sich hin blubbert, man selbst mittlerweile am PC oder am Telefon sich aufhält, und erst der Geruch von 'Verbranntem' einen zur vormals zur erledigen wollenden Tätigkeit erinnert. Wie vergeßlich seid ihr mittlerweile, oder von welchen Konzentrationsschwächen seid ihr geplagt.


Versucht, nachdem ihr folgende Zeile gelesen habt, euch ohne Hilfe an ihn zu erinnern!
Versucht es auch nach ein paar Stunden noch mal...

Es gibt nicht soviele Tage im Jahr, wie der Fuchs am Schwanz hat Haar.

Tipps gegen Grippe

Erkältungen vorbeugen

Die angenehmste Erkältung ist die, die gar nicht erst ausbricht. Denn Erkältungen sind meist unangenehm: Der Körper wird durch die Krankheitserreger geschwächt und man fühlt sich schlapp und müde. Mit ein paar einfachen Tipps kann man einer Erkältung jedoch gut vorbeugen. Besonders wichtig ist eine ausgewogene Ernährung mit viel Obst und Gemüse, damit dem Körper alle lebensnotwendigen Vitamine und Mineralstoff in ausreichender Menge zur Verfügung stehen.

Daneben gibt es aber noch viele weitere Tipps, mit denen man sich vor einer Erkältung schützen kann:

  • Tee trinken: besonders geeignet sind Teesorten wie Ingwer-, Holunder- oder Lindenblütentee, die das Immunsystem anregen.
  • Ausreichend Vitamin C stärkt das Immunsystem.
  • Täglich an die frische Luft gehen, so kann sich der Körper besser auf die kalten Temperaturen einstellen. Aber: Nicht mit nassen Haaren ins Freie gehen.
  • In der Öffentlichkeit nach Möglichkeit Abstand halten, um Ansteckung zu vermeiden.
  • Warm-kalte Wechselduschen beleben und aktivieren das Immunsystem.
  • Den Temperaturen angemessene Kleidung tragen.
  • Sport steigert die Immunabwehr.
  • Ausreichend Schlaf, Stress vermeiden.
  • Trockene Heizungsluft vermeiden und ausreichend lüften, Durchzug vermeiden.
  • Regelmäßige Sauna-Besuche, heiße Fußbäder.
  • Täglich 15 bis 30 Milligramm Zink substituieren.

Tipps bei einer Erkältung

Wenn die Erkältung Sie dann doch erwischt hat, können Ihnen die folgenden Tipps dabei helfen, die Symptome der Erkältung zu lindern und den lästigen Schnupfen oder die unangenehmen Halsschmerzen möglichst schnell wieder loszuwerden:

  • Viel Trinken, um den hartnäckigen Schleim zu lösen. Dazu eignen sich am besten stilles Wasser oder mit Honig gesüßte Kräutertees wie beispielsweise Thymian- oder Salbeitee.
  • Ingwer-Tee stärkt das Immunsystem: Ein paar Scheiben frische Ingwerwurzel mit kochendem Wasser übergießen, nach Geschmack ziehen lassen und mit Honig süßen.
  • Ausreichend und ausgewogen essen, damit der Körper mit allen lebensnotwendigen Vitaminen, Mineralstoffen und Eiweißen versorgt wird.
  • Zink ist an vielen Stoffwechselvorgängen des menschlichen Körpers beteiligt und für eine optimale Funktion des Immunsystems unerlässlich. Unter anderem schützt Zink die Schleimhäute und kann so das Eindringen von Viren erschweren. Zink wappnet das Immunsystem jedoch nicht nur gegen eine mögliche Erkältung, es hilft auch, wenn die ersten Symptome bereits spürbar sind.
  • Ein heißes Bad mit ätherischen Ölen trägt zur Entspannung bei und befreit die Atemwege.
  • Trockene Heizungsluft vermeiden, sonst trocknen die Schleimhäute aus und die Viren können um so leichter "ihr Werk verrichten". Einfach eine Schale mit Wasser auf die Heizung stellen, einen Tropfen ätherisches Öl hinein, das ersetzt jedes Raumparfum. Außerdem mehrmals täglich lüften, damit die Raumluft nicht zu stickig wird.
  • Auch bei einer Erkältung (nicht mit Fieber) an die frische Luft gehen und Spaziergänge machen, aber warm halten.
  • Stress vermeiden, so bleibt dem Körper die nötige Kraft, um gegen die Viren anzukämpfen.

Hausmittel gegen Erkältungen

Bei einer Erkältung müssen Sie nicht direkt einen Arzt aufsuchen, sondern können Schnupfen, Husten oder Halsschmerzen zunächst selbst behandeln. Dauert die Erkältung länger als eine Woche an oder klettert die Temperatur in den Fieberbereich, sollten Sie allerdings zum Arzt gehen.

Diese Hausmittel können Ihnen helfen, die Erkältung möglichst schnell wieder loszuwerden:

  • Die Nase mit Salzwasser spülen, um ausgetrocknete Schleimhäute zu befeuchten.
  • Honig hat eine antibakterielle Wirkung und kann somit Bakterien im Mund- und Rachenraum wirksam bekämpfen.
  • Bei Schnupfen mit Salzwasser oder ätherischen Ölen inhalieren, um den Schleim zu lösen.
  • Bei Husten hilft ein Zwiebelsirup die Beschwerden zu lindern: Würfeln Sie eine Zwiebel und bestreuen Sie diese mit Zucker. Nehmen Sie nach einer Stunde den Saft, der sich gebildet hat, ein.
  • Bei Halsschmerzen wirkt sich das Gurgeln mit Kamillentee positiv aus: Denn Kamillentee desinfiziert den Hals und trägt zur Heilung der entzündeten Stellen bei.

Sommerzeit - genügend trinken

Wie viel trinken ist gesund?

Bei Temperaturen um die 30 Grad ist das richtige Trinkverhalten wichtig. Denn unser Körper verliert etwa zwei bis drei Liter Flüssigkeit am Tag - bei heißen Temperaturen oder Sport sogar noch mehr. Diese Verluste müssen ersetzt werden. Doch welches Getränk macht wirklich Sinn, um unseren Körper während der Hitzewelle mit den richtigen Inhaltstoffen zu versorgen?

 

Dass Flüssigkeitsbedarf besteht, signalisiert unser Körper uns im Normalfall mit Durstgefühl. Als Faustregel gilt: Pro Tag sollten etwa 30 bis 40 Milliliter Flüssigkeit pro Kilogramm Körpergewicht aufgenommen werden. Demnach sollte eine Person mit 60 Kilogramm Körpergewicht knapp zwei Liter Flüssigkeit pro Tag zu sich nehmen.

 

Trinken Sie ruhig auch mal einen kräftigen Schluck, wenn Sie keinen Durst verspüren. Das gilt auch bei körperlicher Belastung oder bei Hitze. Beim Sport ist es richtig, den Tank vorher zu füllen. Wenn Sie etwa einen Marathon planen, müssen Sie schon am Vortag die Wasserspeicher füllen und reichlich trinken. Direkt vor dem Lauf reicht dann oft schon ein halber Liter. Später sind etwa alle 20 bis 40 Minuten Trinkpausen fällig.

 

Ansonsten trinken Sie zu jeder Mahlzeit und auch zwischendurch. Ein Getränk in Reichweite erinnert ans Trinken. Auf diese Weise wird häufiger zugegriffen. Richten Sie sich zu bestimmten Zeitpunkten am Tag als eine Art Ritual kleine "Trinkpausen" ein. Trinken Sie direkt nach dem Aufstehen ein Glas Wasser.

Arnika - ein natürliches Schmerzmittel

 

 

Arnika ist seit Jahrhunderten als natürliches Schmerzmittel bekannt. Homöopathisch angewendet schätzen selbst Schulmediziner die Wirkkraft dieser Heilpflanze gegen Schmerzen und Blutergüsse infolge von Verletzungen und Operationen. Fitness-Experten schwören auf Arnika bei Muskelzerrungen und Arthritis-Patienten finden eine verträgliche Alternative zu synthetischen Schmerzmitteln. Lernen Sie die Erste-Hilfe-Qualitäten von Arnika kennen und erfahren Sie, worauf Sie bei der Dosierung achten sollten.

 

Arnika – Eine universale Heilpflanze

 

Arnika (Arnica montana; auch Bergwohlverleih) mag auf den ersten Blick an Gänseblümchen erinnern. Vielmehr handelt es sich bei dem Gewächs mit dem klangvollen Namen und der hübschen gelben Blüte aber um eine der wohl nützlichsten Heilpflanzen aus den Bergregionen Europas, Sibiriens und Nordamerikas. Schon im frühen 16. Jahrhundert war die heilsame Wirkung von Arnika bekannt. Auch heute noch baut die alternative Medizin auf ihre Heilkräfte und setzt sie vor allem als homöopathisches Schmerzmittel ein.

 

Im Gegensatz zu anderen pflanzlichen Präparaten, die oftmals nur ein bestimmtes Leiden beheben können, reicht das Anwendungsspektrum dieser Heilpflanze von Muskel-, Rücken- und Gelenkschmerzen, über Blutergüsse, Schwellungen und Hämorrhoiden bis zur nervlichen Beruhigung in emotionalen Stresssituationen, was Arnika zur idealen Besetzung im Ersten-Hilfe-Kasten macht.

 

Arnika – Homöopathisches Erste-Hilfe-Mittel

 

Für naturheilkundliche Zwecke werden die frischen oder getrockneten Blütenköpfe der Arnika verwendet. Als homöopathisches Mittel gibt es Arnika für die äusserliche und für die innerliche Anwendung. Äusserlich wird sie als Salbe, Creme, Gel, Öl oder Tinktur auf die Haut aufgetragen (d.h. topisch) und kann sowohl Muskelkater und Gelenkschmerzen lindern als auch Entzündungen, Blutergüsse und Schwellungen abklingen lassen und entsprechend zur Wundheilung beitragen. Selbst bei Verstauchungen, Knochenbrüchen und Quetschungen erweist sich Arnika als schmerzlindernde erste Hilfe. Bei allgemeinen, stärkeren Schmerzen haben Arnika-Kügelchen, die man unter der Zunge zergehen lässt, eine effektivere Wirkung. In dieser niedrigen Dosierung ist Arnika sowohl äusserlich als auch innerlich angewandt für Kinder, Erwachsene, Schwangere und ältere Menschen unbedenklich.

 

Arnika – Blutergüsse effektiv behandeln

 

Jeder kennt es: Eine Möbelkante stellt sich unserem Knie schmerzhaft in den Weg, die schwere Einkaufstasche fällt ausgerechnet auf den kleinen Zeh und in einem zu niedrigen Eingang stossen wir uns unweigerlich den Kopf. Spätestens am nächsten Tag hat sich aus dem Versehen eine fiese blaue und empfindliche Stelle entwickelt. Diese Blutergüsse sind das Resultat von zerstörten Blutgefässen, die infolge der Verletzung aufbrechen und in das umgebende Gewebe eindringen.

 

Zwar ist der Körper darum bemüht, die verletzte Stelle schnellstmöglich zu heilen, was sich gewöhnlich innerhalb von zwei bis drei Wochen an einem blauen oder rötlich-violetten bis gelben und grünen Farbenrausch der Genesung absehen lässt, bis die entwichenen roten Blutkörperchen verstoffwechselt sind. Manchmal gestaltet sich die Heilung jedoch komplizierter, nämlich wenn der Körper die betroffene Region gegenüber neuen Zellen abgrenzt. In diesem Fall kommt es durch die Blutkonzentration im verletzten Gewebe zu Schwellungen. Liegen zudem Calcium-Ablagerungen vor, kann sich das Gewebe verhärten (Myositis ossificans).

 

Die natürlichen Wirkstoffe der Arnika beschleunigen die Heilung oder lassen Blutergüsse erst gar nicht entstehen, denn homöopathisch angewendet stoppt Arnika den Blutstrom umgehend. Während die Flavonoide der Arnika die Durchlässigkeit der Blutgefässe stoppen, unterstützen die Polysaccharide die Helferzellen bei ihren "Aufräumarbeiten" im Gewebe.

 

Arnika – Arthritis-Beschwerden lindern

 

Viele Patienten mit entzündlichen Gelenkerkrankungen wie Arthritis interessieren sich für alternative Therapien, um sich nicht von synthetischen Schmerzmitteln abhängig zu machen, die langfristig die Organe belasten. Studien zufolge ist Arnika-Gel, das direkt auf die betroffenen Körperregionen aufgetragen wird, ein vielversprechendes entzündungshemmendes Naturheilmittel gegen Gelenkschmerzen und Steifheit.

 

Veröffentlichungen des Fachmagazins Arthritis Today der amerikanischen Arthritis-Stiftung zufolge soll Arnika Entzündungen reduzieren, Schmerzen lindern und das Immunsystem stärken. Auch Forschungen an der University of Maryland kamen zu dem Ergebnis, dass homöopathisch dosierte Arnika entzündungsbedingte, rheumatische Schmerzen behandeln kann, wie sie für diverse Formen von Arthritis typisch sind.

 

Für die entzündungshemmenden Eigenschaften von Arnika wird hauptsächlich der Bestandteil Thymol verantwortlich gemacht, ein Wirkstoff aus der Gruppe der ätherischen Öle. Studien mit Probanden, die unter arthritischen Beschwerden in den Händen und in den Knien litten, bestätigten die positive Wirkung von Arnika-Extrakt. Im Laufe der drei- bis sechswöchigen Therapien mit Arnika-Gel liessen nicht nur die Schmerzen erheblich nach, auch die Beweglichkeit der Gelenke verbesserte sich.

 

Die Effektivität von Arnika wurde mit Ibuprofen-Gel gleichgesetzt, einem synthetischen Schmerzmittel, welches Arthritis-Patienten üblicherweise verschrieben wird, das auf längere Sicht allerdings den Magen-Darm-Trakt, das Nervensystem und das Herz-Kreislauf-System schädigen kann. Zwar sind keine Wechselwirkungen zwischen Arnika und konventionellen Arthritis-Medikamenten bekannt, dennoch raten Wissenschafter hinsichtlich einer langfristigen Anwendung von Arnika-Gel zur Vorsicht.

 

Arnika – Nur zur kurzfristigen Behandlung

 

Obgleich die Fachleute des medizinischen Zentrums der University of Maryland die Vorteile von Arnika gegenüber chemischen Schmerzmitteln hervorheben, warnen sie zugleich vor einer dauerhaften Verwendung von Arnika-Gel. Langfristig könne auch dieses natürliche Therapeutikum Nebenwirkungen wie Hautirritationen, Ekzeme, Blasenbildung oder allergische Reaktionen hervorrufen. Um Infektionen zu vermeiden, sollten Arnika-Präparate ausserdem keinesfalls auf offene Wunden aufgetragen werden.

 

Auch vor dem Verzehr der Arnika-Pflanze selbst wird dringend abgeraten, da die Wirkstoffe in ihrer natürlich vorliegenden Form viel zu konzentriert wären und zu ernsthaften Komplikationen führen können (z.B. Herzklopfen, Lähmung, Fehlgeburt). Verwenden Sie deshalb ausschliesslich die homöopathischen Produkte und lassen Sie sich hinsichtlich der richtigen Dosierung von Kompressen, Packungen und Bädern bestenfalls von einem fachkundigen Homöopathen beraten.

 

Brennnessel

Die Brennnessel: Heil- und Lebensmittel in einer Pflanze

 

 

Die Brennnessel wird seit Menschengedenken in vielen Lebensbereichen eingesetzt. In der Heilkunde, wo sie zu den ältesten Heilkräutern der Menschheit zählt, im Gemüseanbau, wo man mit der sog. Brennnesseljauche höchst erfolgreich Gemüse düngt, in der Küche, wo sie in mageren Zeiten die Menschen vor dem Hungertod gerettet hat und sogar in der Textilindustrie, wo man aus den faserreichen Stängeln einst Nesselstoff herstellte.

 

Bei all dieser Vielseitigkeit wundert es dann doch, dass die Brennnessel von vielen Menschen so eisern bekämpft wird. Mit Hacke, Spaten, Pflug und Chemikalien rückt man ihr zu Leibe – meist erfolglos, da ihr ausuferndes Wurzelgeflecht immer wieder neue Pflanzen entstehen lässt. Sehr viel intelligenter wäre es also, wenn man das unvergleichliche Geschenk der Natur einfach für die eigene Gesundheit nutzen würde.

 

Heilpflanze Brennnessel

 

Die Brennnessel ist eine Heilpflanze, für die mindestens ebenso viele Einsatzgebiete bekannt sind wie etwa für die berühmte Kamille, die hübsche Ringelblume oder den bitteren Löwenzahn. In der Volksmedizin wird die Brennnessel zur Entgiftung und Entschlackung im Rahmen von Frühjahrskuren und Diäten sowie bei Müdigkeit und Erschöpfungszuständen empfohlen. Letzteres ist häufig die Folge eines Eisenmangels, der zur Blutarmut (Anämie) führen kann. Gerade den Eisenmangel jedoch kann die eisenhaltige Brennnessel mit Leichtigkeit beheben. Sie liefert – je nach Wuchsort – zwei- bis viermal so viel Eisen wie ein Rindersteak und bis zu dreimal so viel Eisen wie Spinat.

 

Auch soll die Brennnessel die Leber und die Galle positiv beeinflussen, weshalb schon Paracelsus die unscheinbare Pflanze in Form von Brennnesselsaft bei Gelbsucht (Hepatitis) verordnete. Eine Heilpflanze, die Leber und Galle pflegt, kann natürlich auch die Verdauung optimieren sowie bestehende Verdauungsbeschwerden beheben helfen. Selbst die Bauchspeicheldrüse – so heisst es – reagiere auf die Brennnessel, was sich in einem ausgeglichenen Blutzuckerspiegel bemerkbar machen soll. Brennnesseltee als Gesichtswasser lindere darüber hinaus Allergien, die sich über die Haut äussern und verbessere auch bei Pickeln, Ekzemen und Akne das Hautbild.

 

Brennnessel bei chronisch entzündlichen Darmerkrankungen

 

Die Brennnessel gehört ausserdem zu einem Therapiekonzept, das 16 Ärzte (für Naturheilverfahren) für die ganzheitliche Behandlung von chronisch entzündlichen Darmerkrankungen wie Colitis ulcerosa und Morbus Crohn erarbeitet haben. Dieses Therapiekonzept steht auf drei Säulen:

 

Schutz der Darmschleimhaut und Regulierung des Stuhls mit Hilfe von Flohsamen

Stuhlverfestigung und Senkung der Stuhlfrequenz mit Hilfe von gerbstoffreichen Kräutern wie z. B. Blutwurz, Zaubernuss und getrockneter Heidelbeere

Entzündungshemmung mit speziellen entzündungshemmenden Ölen (z. B. Nachtkerzen- oder Borretschsamenöl) und entzündungswidrigen Kräuterpräparaten – und genau an dieser Stelle kommt die Brennnessel zum Einsatz (oder auch die Teufelskrallenwurzel, das Süssholz oder der Weihrauch).

(Zusätzlich können Tees aus beruhigenden, krampf- und blähungswidrigen Kräutern getrunken werden, wie z. B. Kamille, Melisse, Kreuzkümmel und Zimt.)

 

Brennnessel bei Arthritis

 

Auch bei der Therapie sowohl der Arthrose als auch ihrer akuten Form, der rheumatoiden Arthritis kann die Brennnessel aufgrund ihrer entzündungshemmenden und schmerzlindernden Eigenschaften höchst wirkungsvoll eingesetzt werden. So stellte man bei einer Studie der Universitäten Frankfurt und München fest, dass der tägliche Verzehr von 50 Gramm eines Gemüses aus gedämpften Brennnesseln die tägliche Arzneimitteldosis (Diclofenac) von 200 mg auf 50 mg reduzieren konnte. Trotz der niedrigen Dosis verbesserten sich bei den Patienten, die Brennnesselmus assen, die rheumaspezifischen Blutwerte sowie Schmerz, Bewegungseinschränkung und Steifigkeit um 70 Prozent und damit genauso stark, wie bei jenen Patienten, die keine Brennnesseln assen und dafür bei der üblichen Dosis Diclofenac (200 mg) geblieben waren. Brennnesseln sorgen also für weniger Medikamente und damit für weniger Nebenwirkungen. Gleichzeitig versorgen Brennnesseln natürlicherweise mit Vitalstoffen und Antioxidantien, was wohl kein Medikament von sich behaupten kann.

 

Brennnessel bei Harnwegsinfekten

 

Bei Harnwegs- und Prostataerkrankungen kommen die sog. Aquaretika zum Einsatz. Dabei handelt es sich um Heilpflanzen, die zur Durchspülung der Harnwege verordnet werden und auf diese Weise krankheitserregende Keime ausschwemmen können. Die Brennnessel ist ein solches Aquaretikum. Ihr hoher Kaliumgehalt sorgt nicht nur für einen basischen, sondern auch für einen verdünnten Urin. Dadurch wird die Harnausscheidung gesteigert, was infolgedessen zu einer kürzeren Verweildauer des Urins (und damit auch zu einer kürzeren Verweildauer der Bakterien im Körper) führt. Brennnesseltee ist folglich – gemeinsam mit einer reichlichen Wasserzufuhr(!) - das Mittel der Wahl bei Harnwegsinfekten und bei einer Reizblase.

 

Brennnessel zur Vorbeugung von Blasen- und Nierensteinen

 

Gleichzeitig beugen Aquaretika wie zum Beispiel die Brennnessel Blasen- und Nierensteinen vor, da bei einem basischen und verdünnten Harn keine steinbildenden Mineralsalze auskristallisieren können.

 

Brennnessel für die Prostata

 

Die Brennnesselwurzel ist ferner das Phytotherapeutikum bei Prostataerkrankungen wie z. B. der benignen Prostatahyperplasie BPH (gutartige Prostatavergrösserung). In einer sechsmonatigen randomisierten, plazebo-kontrollierten Doppelblind-Studie mit 558 BPH-Teilnehmern zeigte sich, dass in der Brennnesselgruppe 81 Prozent der Patienten von einer signifikanten Besserung ihrer Krankheitssymptome berichteten. In der Placebo-Gruppe dagegen nur 16 Prozent.

 

Bei Prostatabeschwerden gibt es den sog. IPSS (Internationaler Prostatasymptomescore), mit dem die Intensität der Symptome klassifiziert werden soll. Man geht von sieben Symptomen aus (abgeschwächter Harnstrahl, Nachträufeln, nächtlicher Harndrang, Restharngefühl etc.) und vergibt jedem Symptom zwischen null und fünf Punkte. Wenn ein Patient nun weniger als 8 Punkte erreicht, dann spricht man von einer BPH mit milder Symptomatik. Bei 8 bis 19 Punkten liegt eine mittlere und bei 20 bis zur Höchstpunktezahl von 35 eine schwere Symptomatik vor. (Meist wird eine Behandlung erst ab ca. 7 Punkte begonnen.)

 

Im Verlauf besagter Studie sank nun der IPSS in der Brennnesselgruppe von 19.8 auf 11.8. In der Placebo-Gruppe sank der IPSS nur um 1.5 Punkte. Das bedeutet, dass allein die Brennnessel die Symptome so weit verbessern konnte, dass es den Patienten fast so gut ging, dass sie überhaupt keine Behandlung mehr brauchten.

 

Darüber hinaus soll der Brennnesselwurzelextrakt laut einer Studie der Philipps-Universität in Marburg bei Prostatakrebs das Krebszellwachstum hemmen können.

 

Brennnessel stärkt die Abwehrkraft besser als Echinacea

 

Echinacea purpurea, der Sonnenhut ist bekannt für seine stimulierende Wirkung auf das Immunsystem. Daher halten Apotheken für infektanfällige Menschen zahlreiche Fertigarzneimittel aus dem Sonnenhut bereit. In Wirklichkeit jedoch – so eine Studie (allerdings mit Mäusen) – hat die Brennnessel eine sehr viel stärkere Wirkung auf das Immunsystem als der Sonnenhut – und zwar auf eine Weise, dass sowohl die Antikörperbildung als auch die Aktivität der Fresszellen gestärkt wurde.

 

Brennnessel senkt den Blutdruck

 

In der traditionellen Medizin Marokkos wird die Brennnessel bei Bluthochdruck verordnet. Wissenschaftler überprüften daraufhin den Wirkmechanismus der Brennnessel auf die Blutgefässe und stellten auch tatsächlich eine eindeutig blutdrucksenkende Wirkung fest. Die Brennnessel hat offenbar eine entspannende Wirkung auf die Blutgefässe. Die Brennnessel verhindert nämlich eine übermässige Blutgerinnung und hilft damit das Blut zu „verdünnen“.

 

 

Brennnesselsamen bei Haarausfall

 

Pferdehändler sollen früher ihren Pferden Brennnesselsamen gefüttert haben, damit sich diese besser verkaufen liessen. Die Tiere bekamen nach kurzer Zeit nicht nur ein dichtes, glänzendes Fell, sondern gewannen enorm an Temperament, so dass sie mit Leichtigkeit die gewünschten Preise erzielten. Manch einer dachte sich daraufhin, was beim Pferd wirkt, müsste beim Menschen doch ebenfalls Wirkung zeigen. Und tatsächlich werden Brennnesselsamen aufgrund ihres einzigartigen Mikronährstoffspektrums traditionell gegen Haarausfall oder vermindertem Haarwuchs eingesetzt. Man streut die kleinen Samen in Müslis, Suppen und Salate oder nimmt davon täglich ein bis zwei Esslöffel.

 

 

Die Brennnessel – für Feinschmecker

 

Da die Brennnessel nicht nur Heilkraft, sondern auch Nähr- und Vitalstoffe in Kombination mit einer cremig-milden Geschmacksnote schenkt, kann sie ganz hervorragend zu köstlichen Gerichten verwandelt werden. Neben Eisen (wie oben erwähnt) enthält sie gleichzeitig äusserst reichlich Calcium (sechsmal so viel wie Kuhmilch). Die Brennnessel versorgt ferner mit siebenmal so viel Vitamin C wie Orangen und erreicht die Hälfte der Carotin-Menge von Karotten. Da sie sogar bis zu 9 Prozent Eiweiss liefert, ist sie ein Gemüse, das sich sehr gut als Grundnahrungsmittel eignet. In Kriegszeiten trug sie daher immens zum Überleben der Bevölkerung bei. Leider erhielten Brennnesselspeisen aus diesem Grunde die undankbare Bezeichnung „Arme-Leute-Essen“.

 

Brennnessel in Drei-Sterne-Restaurants

 

Heute indessen hat sich die Situation gewandelt. Wer die Brennnessel in seiner Küche einsetzt zeigt nicht nur, dass er über ernährungsphysiologische Kenntnisse verfügt und seine Gesundheit zu schätzen weiss, sondern dass er zu den Liebhabern höchster kulinarischer Genüsse gehört. Spitzenköche in Drei-Sterne-Restaurants servieren ihren Gästen schon fast routinemässig Brennnesselspezialitäten wie Brennnesseltarte, Brennnesselnockerl, gebratene Brennnesseln, Brennnesselrisotto, Brennnesselkuchen, Brennnesselspätzle etc. Ganz so ausgefallen muss es jedoch gar nicht sein. Die Blätter der Brennnessel können auch einfach in wenig Wasser (genau wie Spinat) für wenige Minuten gedämpft, nach Wunsch abgeschmeckt und als Gemüse serviert werden.

 

Vor den Brennhaaren der Brennnessel muss sich beim Essen übrigens niemand fürchten. Zwar sollten zur Ernte Handschuhe getragen werden, da schon bei einer leichten Berührung die Brennhaare brechen können und daraufhin ihre brennenden Substanzen freigeben. Sobald die Brennnessel jedoch verarbeitet wird, wie etwa zu Saft, zu Suppen, zu Smoothies, zu spinatähnlichen Gerichten, zu Aufläufen etc., verflüchtigt sich die brennende Wirkung der Brennhaare. Auch ein Rohgenuss im Salat ist möglich. Bereits das Dressing führt zur Deaktivierung der Brennhaare. Sicherheitshalber kann die Pflanze vor der Verarbeitung zu Salaten in ein Tuch gewickelt und einige Male mit dem Wellholz überrollt werden.